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Der Schein trügt....

nach der Diagnose des CT scheint alles in geregelte Bahnen zu laufen, ich bekomme regelmäßig meine Heparinspritzen außerdem Antibiotikum weil ich zusätzlich eine Entzündung habe und Schmerzmittel.

Es wird erstmal ruhig meine Eltern kommen vorbei und für den nächsten Tag kündigt sich Besuch aniich freue mich einerseits andererseits könnte ich nur heulen den es heißt die für die Ferien geplanten Aktivitäten auf bzw abgeben zu müssen.

Es ist mittlerweile Donnerstag gegen Mittag kommt mein Besuch ich freue mich, habe den ganzen Mittag kaum Schmerzen auch wenn es mir immer noch schwer fällt die Pläne aufzugeben und abzugeben doch ich weiß das es so sein muss. Mein Besuch ist sehr betroffen ich selbst bin in der Zeit wo sie anwesend sind sehr vernünftig spiele alles etwas herunter : " Wird schon werden" ist mein häufigster Satz.

Spontan kommt eine Freundin vorbei die sich von einer Exkursion der Uni früher freigenommen hat um mich zu sehn sie hat sich seit wir telefoniert haben schon etwas gefasst ist jedoch auch noch betroffen. So vergeht der Nachmittag schnell und um halb 6 gibt es ja schon Abendessen

Meine Eltern sind noch da als gegen halb 8 plötzlich zwei mir fremde Ärtze und der Stationsarzt  das Zimmer stürmen das ist der Punkt an dem meine scheinbar auf Besserung bedachte Welt einstürzt.

Ich höre nur MRT ( Magnetresonanztomographie formally known als Röhre), Lebensgefahr, Uniklinikum Ulm, Tübingen, Verlegung mit Heli, Stuttgart.

Ich weiß nicht mehr was ich denken soll habe Angst kann mich nicht mehr beruhigen aber ich muss es muss ein MRT gemacht werden sofort.

Vielleicht Verschluss der Nierenvenen, Operation, Nierenversagen, Transplantation bekomme ich noch mit dann werde ich auch schon hinausgeschoben in Richtung Radiologie.

Auch der Radiologe versucht nochmals mich zu beruhigen, dann Röhre einatmen, ausatmen, nicht atmen, Kontrastmittel fließt durch meine Venen oder fließt eben nicht durch.

Wieder auf dem Zimmer, die Ärztin der Gefäßchirurgie lässt auf sich warten. Ich bin verzweifelt, bete, ich will keine Op, will nicht verlegt werden will nicht hier im Krankenhaus sein.

Schließlich die Diagnose: Alles zu bis kurz unterhalb der Nierenvenen ist das jetzt gut oder schlecht?

Es heißt ich muss erstmals nur intern verlegt werden von der Inneren auf die Gefäßchirurgie damit ich näher dran bin wenn eine Lungenembolie droht  und das kann jederzeit passieren dennoch wird die Verlegung auf den nächsten Morgen verschoben.

Ich habe absolute Bettruhe zu halten darf nur liegen und sonst nichts.

Meine Mutter fragt nochmals nach wie das jetzt ist falls ich eine Lungenembolie bekommen sollte. Zu mir wird gesagt sobald ich keine Luft bekomme sofort zu klingeln. Die Ärztin verabschiedet sich mit den Worten: " Bei ganz vielen Patienten ist bei einer Lungenemboolie innerhalb von drei Minuten alles vorbei" und wünscht eine Gute Nacht.

Ich telefonier nochmals ich muss unbedingt einen Freund erreichen der sich die letzen Tage immer wieder erkundigt hat und noch keine AHnung hat wie es mir geht, ich erreiche nur seine Mutter kurz danach ruft er zurück auch er ist geschockt schafft es aber mich etwas zu beruhigen.

 Meine Beine werden nochmals gewickelt, ich soll schlafen ich liege 8 Stunden stocksteif auf dem Rücken im Bett traue mich nicht mich zu bewegen.

Als ich klingle weil ich Schmerzen habe warte ich eine halbe Ewigkeit bis eine Schwester kommt.

Ich bin die halbe Nacht wach kann nicht schlafen und bin überhaupt nicht mehr taff wie mittags als ich noch Besuch hatte ich bete und heule und liege rum unfähig irgendwas zu tun, ich begreife das  ich in Gefahr bin in akuter Gefahr.

 

22.1.13 13:17
 
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