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Wie das Unheil seinen Lauf nahm

Eine junge Studentin, Anfang 20,ein schöner Sommertag kurz vor den großen Ferien. Für mich begann er nicht ganz so schön schon seit drei Tagen hatte ich immer wieder unerträgliche Rückenschmerzen und an diesem Morgen konnte ich kaum noch aufrecht stehen.

Wenige Stunden später war ich daheim und auf dem Weg zur Notfallpraxis ( natürlich war Wochenende wie immer wenn man was dringendes hat) eine Orthopädin war Vorort und diagnostizierte mir einen akuten Ischiasnerv. Ich wurde eingerenkt und bekam Schmerzmittel ( 3x 1 Tablette) verschrieben.

Bis zum Auto schaffte ich es noch so jedoch waren die Schmerzen nur kurzfristig besser und strahlten nun noch dazu ins Bein aus aber eigentlich doch alles typisch für einen Ischiasnerv.

Gegen Abend dann die Erkenntnis das die Schmerzen nun auch in beiden Beinen schier unerträglich wurden die nächste Dosis Schmerzmedikamente jedoch noch weit entfernt und schier unerreichbar schien.

Nachdem der Kreislauf auch nicht so richtig in Schwung kommen wollte  die Fahrt ins nächstgelegene Krankenhaus, die Beine mittlerweile leicht verfärbt  in bläulicher Richtung.

Dann  der erste Schock , den ganzen Tag schon hatte ich immer wieder Probleme beim Laufen gehabt und es auf die Schmerzen geschoben, doch nun konnte ich nicht mehr aus dem Auto aufstehn ich hatte kein richtiges Gefühl mehr in den Beinen. Mithilfe eines Rollstuhles kam ich direkt in die Ambulanz wurde von Chirurg und Internist begutachtet beide konnten nichts auffälliges feststellen, eine Thrombose wurde nach einem Ultraschall der Beinvenen ausgeschlossen.

Die Beinvenen waren komprimierbar was bei der Kraftaufwendung des Chirurgs allerdings auch nicht unbedingt verwunderlich war.

 

Diagnose: schlechtes Gefühl in den Beinen durch Einrenken wird vermutlich in den nächsten Stunden besser. Schlechter Kreislauf bei aktuellen Werten absolut unerklärbar.

 

Mit dem Brief für den Hausarzt ging es wieder nachhause, ich zweifelte nicht an der Diagnose der Ärzte ich konnte wieder laufen der Kreislauf war wieder stabil ich zweifelte selbst daran ob ich mir das nicht -laufen-können davor nicht etwa eingebildet hatte.

Den nächsten Tag verlebte ich zwischen heftigen Schmerzen,  so gut es gingabgelenkt durch liebe Freunde und Familie und den Zeiten in denen die Schmerzmittel wirkten.Leider hatte ich an den Stellen an denen am Tag zuvor der Ultraschall der Beinvenen stattgefunden hatte blaue Flecken bekommen die dunkellila ( ja ungefähr diese Farbe) waren und gefühlt exponentiell wuchsen.

Die Nacht war schrecklich doch so sollten noch viele Nächte werden.

Am Morgen dann  ein Besuch beim Hausarzt ( 3. Arzt in drei Tagen) mir wurden erneut Schmerzmittel verschrieben (3x 2 also insgesamt 9 Tabletten pro Tag) und erstmal noch auf den Ischias getippt vorsichtshalber aber Blut abgenommen weil man sich nicht mehr nur darauf verlassen wollte.

Ich lief mittlerweile wie eine  mindestens 85 jährige die schlecht zu Fuß oist und wäre um jeden Rollator dankbar gewesen.

Auch die neuen Schmerztabletten brachten nur wenig Besserung aber es wurde einigermaßen erträglich. 

Die Laborbefunde am nächsten Tag waren alles andere als in Ordnung nach dem immer noch starke Schmerzen meinerseits beklagt wurden entschied die Hausärztin mich zur Abklärung ins Krankenhaus einzuweisen ich die am liebsten nie ein Krankenhaus betreten hätte war in diesem Moment einfach nur froh nochmal in einem größeren Krankenhaus die Hoffnung zu haben endlich zu wissen was wirklich los war und was tun zu können.

16.1.13 02:30
 
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